1
2
3
4
5
6
Zweifelsohne ist Krieg die intensivste Form des Ressourcenverbrauchs. Doch wie interagiert dieser anthropogene Prozess mit der natürlichen Umwelt an dem Ort, der später nur Schlachtfeld heissen wird? Erforscht am Hartmannswilerkopf (HwK), dem „Blutberg“ des 1. Weltkriegs in den Vogesen: Menschen lassen sich durch die Natur schützen und gestalten sie dabei um, sie sprengen Kavernen den Fels oder heben Schützengräben aus. Sie hinterlassen Altlasten im Erdreich, doch die Natur nimmt die Spuren des Krieges langsam wieder in Besitz. Es wird zerstört, eine unwiederbringliche Veränderung des ursprünglichen Zustands ohne jeglichen Nutzen. Irgendwann geht der Krieg vorbei, doch die Natur ist immer noch da.
[Aufnahmen mit Sinar F 4x5’ auf Fomapan 100, Abzüge auf Adox MCC120, 50 x 60 cm]